Zum Hauptinhalt springen
Wenn ein Tier geht
Manchmal geht ein Tier und nimmt ein Stück unseres Alltags mit.
Den Atem am Morgen.
Den Platz neben uns.
Die stille Selbstverständlichkeit von Nähe.
Was bleibt, ist Liebe.
Und oft ein Schmerz, der keinen Namen hat.
An der Schwelle
Der Abschied von einem Tier ist eine Schwelle.
Zwischen Bleiben und Gehen.
Zwischen Halten und Loslassen.
Zwischen Dankbarkeit und Schuld.
Viele Menschen stehen dort allein.
Mit Fragen, die sich nicht beantworten lassen.
Mit Entscheidungen, die das Herz zerreißen.
Hier beginne ich zu begleiten.
Meine Begleitung
Ich halte Raum, wenn Worte fehlen.
Wenn das Nervensystem zittert.
Wenn Liebe und Abschied gleichzeitig da sind.
Meine Begleitung ist ruhig.
Palliativ geprägt.
Traumasensibel.
Dem Rhythmus des Lebens verpflichtet.
Ich arbeite nicht daran, etwas „wegzumachen“.
Ich bleibe.
Mit dem, was ist.
Für Erwachsene. Für Kinder. Für Familien.
Kinder trauern mit dem ganzen Körper.
Mit Spiel. Mit Fragen. Mit plötzlichem Lachen.
Mit Stille.
Auch sie brauchen Wahrheit,
und einen Raum, der sicher ist.
Ich begleite Kinder gemeinsam mit ihren Bezugspersonen.
Ehrlich. Sanft. Erdverbunden.
Verwurzelt im Leben mit Tieren
Ich lebe auf einem Bauernhof.
Tiere sind Teil meines Alltags, meines Atmens, meines Verstehens.
Diese Verbundenheit trägt meine Arbeit:
nicht erklärend,
sondern lauschend.
Nicht eingreifend,
sondern haltend.
Abschied in Würde
Ich schätze Menschen und Orte,
die den äußeren Abschied würdevoll gestalten,
Tierbestattungen, Tierfriedhöfe, Rituale des Erinnerns.
Meine Arbeit hält den inneren Raum.
Dort, wo Liebe weiterlebt.
Und Trauer ihren Platz finden darf.
Niemand muss allein gehen
Abschied gehört zum Leben.
Aber er darf begleitet sein.
Wenn du spürst,
dass dein Herz mehr Halt braucht,
bin ich da.
Still.
Präsent.
In Achtung vor dem, was war,
und dem, was bleibt.